Sellerie

Sonntag Mittag und es gibt Selleriesuppe. Sonst nichts. Ich sag‘ ja nie was, zu irgendwas, weil dann müsste ich selber kochen, damit ich das dürfte. Aber Selleriesuppe ohne nix, also nicht einmal Backerbsen rein, was mein gefinkelter Gourmettipp gewesen wäre, ist doch dann schon echt… madig. Saisongemüse, unbedingt regional und lokal hin oder her. Sellerie schmeckt nach fiesem Hund, hat immer so geschmeckt und wird immer so schmecken. Sellerie sucks immens. Pfeif auf die Kindheitserinnerungen mit Selleriesalat beim Oma zu Weihnachten oder gebackenem „Zölla“ sonntags bei Tante Trude. War immer grauslich, der. Jetzt wurde mir das Gericht aber mit dem Hinweis verkauft, dass der Sellerie ein äusserst gesunder Scharfmacher ist. Er ist libidofördernd und daher das Sexleben verbessernd. Was heisst verbessernd, der sollte Empath heissen. Sellerie und die Liebespost geht ab. Mhm, kann ich mir vorstellen, allerdings mit der Abwandlung, dass man sofort und zwar gleich zu vögeln beginnt um dem elenden, nein, diesem elendsten aller Gemüse weltweit zu entrinnen. Mission completed.

Kolumne im Falter vom 5. Oktober 2011

 

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Die gibt’s

Herbst. Ich bin in Panik. Ein weiterer einsamer Winter in der Wohnung droht. Der Winter ist ja prokrastiniererbereinigt. Weil die können nicht raus. So wie ich. Müsste ja nicht sein, wenn ich so wäre wie die anderen. Man hört ja von denen, die gibt‘s ja in echt. Die, die sich im Oktober, manche ganz arge eh‘ erst dann im November, dann aber wirklich, puh, na puh, schon den Winterreifenwechseltermin ausmachen. Und dann dort in den Werkstätten einreiten zu einem Zeitpunkt, wo man noch nett mit Kaffee empfangen wird, weil eh‘ nichts los ist. Oder die, die ihre sorgsam eingemotteten Wintersachen im Herbst wieder rausholen, so auch die einzigen warmen Stiefel, die aber seit zwei Saisonen einen kaputten Absatz haben. Da zieht‘s jetzt kalt durch, von unten, Lammfelleinlagen hin oder her.

Nein, die sind wirklich nicht so wie ich, die draufkommt, dass die Winterreifen den ganzen Sommer über eigentlich gar nicht unten waren, was total unöko ist. Und somit sind die Dinger abgefahren bis aufs Gummiskelett. Das heisst, es müssen neue angeschafft werden. Wann soll man das bitte tun, es ist ja dauernd was. Dauernd ist was. Ausserdem wo kauft man Reifen? Na, dann halt zu Fuss. Achso, geht auch nicht, die Stiefel! Da müsste ein Schuster ran und diesen einen flatternden Absatz wieder drannageln. Sonst man hat innerhalb von Minuten nasses Eisbein. Aber wann soll man das dann bitte auch noch tun, weil es ist ja tatsächlich dauernd was.

Irgendwann kommt der Tag der Läuterung. Es ist, witzig, der Tag, an dem der erste Schnee fällt. Da reisst man sich zusammen und hastet frierend zum Auto, um dann auf den glatzigen Reifen in die Werkstatt zu rutschen. Dort steht schon eine Riesensschlange wild Gestikulierender. Und ein paar zornige Mitarbeiter, die es nicht packen, wie viele Ignoranten es gibt, die jetzt erst daherkommen, es aber dann besonders eilig haben. Wir winken mit extra Euroscheinen, damit wir schneller drankommen. Ist denen wurscht. Ich kriege mein Sonderfett ab, wieso zum Geier ich glaube, dass diese Reifen auf Lager sind, es fahren ja nicht alle die gleiche Gurke wie ich. Dauert zwei Wochen, leider. Jetzt bestellen ja alle. Jetzt, wo schon Schnee liegt.

Traurig rutscht man wieder nach Hause. Versucht sein Glück beim Schuster. Auch dort ist eine Schlange, man trifft sogar manche der Loserkollegen von vorher an der Werkstatt wieder. Der Schuster ist pragmatisch. Macht hämisch grinsend Termine. Die Auftragslage gestattet einen reparierten Stiefel erst nach Weihnachten. Nein, andere könnte ich derweil nicht beziehen, sie wären ausverkauft, vor allem in der ödesten Grösse der Welt: 39. Schade, tschüss.

Neue Schuhe kriegt man auch sonst nirgendwo her, wie denn, ohne Stiefel oder ohne Auto?

Enttäuscht zittert man nach Hause. Bestellt Bücher über Aufschieberitis bei Amazon. Nein, keine Winterschuhe, das wäre unsportlich. Und so viel katholische Prägung und daher Strafe muss sein. Man setzt sich ans Wohnzimmerfenster und sieht den anderen beim Leben im Winter in freier Wildbahn zu. Wie sie unter sich bleiben. Denn sie können in ihren warmen Schuhen das Haus verlassen, in warme Wintermäntel verpackt in ihre Autos steigen und sicher winterbereift zueinanderfahren. Ich kriege von denen aber bis April nichts mit. So lange kann ich jetzt nämlich nicht ausser Haus.

Kolumne im Motorradmagazin Oktober 2011

 

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Herbst

Schönes Wetter hin oder her, die Bäume erzählen‘s uns: es ist Herbstzeit, ob man will oder nicht. Die Zeit der inneren Einkehr beginnt, auch die ob man will oder nicht. Bei den meisten führt sie ganz banal zum Überdenken der eigenen Lebensweise und daher zur Buchung eines Yogaworkshops oder dem Ansetzen einer kleinen Saufpause bis, sagen wir, Weihnachten. Naja, oder bis zum Martinigansl.

Aber trennen sollte man sich nicht im Herbst. Vor allem wenn es keine Trennung ist, aus der man befreit und mit fliegenden Fahnen hervorgeht, mit dem fantastischen Gefühl, sein Leben zurück zu haben. Nein, hier geht‘s um die Trennungen, die man vielleicht gar nicht wollte, oder über die man sich nicht sicher ist. Oder unter denen auch noch andere Beteiligte leiden, Kinder beispielsweise oder Grosseltern, soll auch vorkommen.

Trennungen, über die man sagt, sie waren notwendig, weil die Beziehung einfach zusammengekracht sei, wie eine alte Brücke. Die sollten nicht im Herbst stattfinden. Denn so unterschiedlich die Betroffenen sind, so verschieden sind die Art und Weisen, wie man über die Herzschmerzzeit hinwegkommt. Und derer gibt es mehr und bessere ab Frühling, man denke schon einmal an das viele depressionslindernde Licht in den wärmeren Jahreszeiten.

Bemerkenswert sind die aktiven Trauertypen. Lautes weinseliges Ausheulen bei Freunden, Ausgehen bis der Arzt kommt. Als Nebeneffekt haben die sofort neue Bekannte, und neue Eindrücke, alles was hilft, mit anschliessendem völligen Umkrempeln des Lebens. Neue Stadt, neue Wohnung, neuer Job, alles neu. Nur nicht anstreifen an alten Ritualen. Nur nicht in der Nähe bleiben und sich womöglich samstagvormittags am Markt begegnen.

Tapfer sind jene, die sich einigermassen pragmatisch durch die Lösungsphasen kämpfen, durchaus mit den Tiefs und Zweifeln, bis es ihnen besser geht und sie Perspektiven und daher das Gute an dem neuen Leben sehen.

Naja, dann gibt‘s noch die, die am ungünstigsten, weil am schmerzhaftesten verarbeiten. Die, die keinen Alkohol vertragen, Drogen auch nicht. Die völlig erstarren und in der Situation verharren und daher den ganzen Seelenmulch bei lebendigem Leibe und dauernd aushalten müssen. Bis irgendeine Stimmung von alleine daherkommt, die nichts mit Verzweiflung zu tun hat. So jemand ist dringend auf den Frühling oder gar auf den Sommer angewiesen mit ausreichend Lux zum Kraftauftanken. Mit viel unabsichtlichen Aktivitäten, die gut tun, weil sie draussen stattfinden.

Nicht, dass das jetzt gerade alles auf mich zuträfe. Bin grade verdammt froh, dass ich nur den Yogaworkshop anzahlen musste.

Kolumne für derstandard.at vom 3. Oktober 2011

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Ständer

Lässt man die letzten Monate Revue passieren, stellt man fest, dass man sich immer noch mit der Affäre Strauss Kahn beschäftigt. Was für ein interessantes Beispiel dafür, wie sehr die eigene Meinung einen verzweifeln lassen kann. Auf Empörung über den übergriffigen Machomachthirschen folgte Verunsicherung, ob der arme notgeile Knacker nicht an eine geldgierige, so genannte „Foppen“ hineingefallen ist. Und jetzt ist man verwirrt, weil so darf es doch trotzdem nicht ausgehen, so wie es das jetzt tut. Auch wenn er zu Recht/zu Unrecht gestraft wurde mit dem Verlust der Aussicht aufs Präsidentenamt oder sie zu Recht/zu Unrecht wieder in ihrem Zimmermädchenjob sitzt.

Catherine Millet ist die französische Paradeintellektuelle mit dem ausgeprägten Swingerhobby, weiters Machtmenschsexversteherin und Autorin von „Das sexuelle Leben der Catherine M.“, dem wohl einzigen Buch über Sex, aus dem vor lauter geistiger Abgehobenheit in Bezug auf die erlebten Dinge letztendlich kein gemütliches Wichsbuch geworden ist. In einem Spiegelinterview vom Mai dieses Jahres sagt sie zur Affäre Strauss Kahn, zu einem Zeitpunkt, als die Medien noch einstimmig die Variante Vergewaltigung propagierten: „Selbstverständlich würde ich die Gewalt verurteilen, die ein Starker gegenüber einem Schwächeren anwendet. Aber es kommt auf den Grad der Gewalt an, nicht auf die sexuelle Natur der Tat. Nichts ist relativer als ein Urteil über eine sexuelle Handlung.“

Okay. Trotzdem bleibt was Unfaires in der Betrachtung der Ereignisse, was den Herrn Strauss Kahn angeht. Er war ja auch einmal Finanzminister. Nehmen wir jetzt unser aktuelles österreichisches Pendant – hoppla, eine Frau! Ein gutes Beispiel, denn Maria Fekter präsentiert sich in vielen Dingen so, wie man sich einen unsympathischen Mann in der Position vorstellt. Sowohl rhetorisch als auch in der Körpersprache. Man kennt natürlich ausser Wichtigtuerei die weiteren Energiequellen nicht, die jemand wie sie so konstant ihre  brutale Performance abliefern lässt. Trotzdem geht sich die Vorstellung, dass Maria Fekter im Rahmen eines Kongresses in New York ins Hotel eincheckt und nach einem 50sekündigen Dialog den, sagen wir, puertoricanischen Minibarauffüller vernascht, aus mehreren Gründen nur mit Hirnmuskelkraft aus.

Klar gibt‘s Frauen, die sich Lust nehmen, wenn sie‘s brauchen. Oft auch in einem ähnlichen sozialen Gefälle wie im Fall Strauss-Kahn/Zimmermädchen. So wird die Geschichte überliefert von der Schiffsreise der New Yorker Autorin Dorothy Parker, die dabei seekrank wurde und darüber ihren Freunden ähnliches telegrafierte wie: „Ich konnte die ganze Zeit nichts in mir behalten bis auf den ersten Offizier.“ Ja, Katharina die Grosse gab‘s auch. Und Elisabeth von England. Mächtige Frauen vögeln auch gerne. Aber irgendwie unterstellt man Herrn Strauss Kahn mehr Selbstgerechtigkeit in der Ambition, sich jemanden ihm völlig wurschten kurz und kalt gefügig zu machen.

Vielleicht ist es auch nur die Ungerechtigkeit, dass eine vergewaltigte Frau im Vergleich zu einem missbrauchten Mann nicht diesen letzten kleinen Fluchtweg hat, einfach keinen Ständer zu bekommen.

 

Kolumne für derstandard.at vom 26. September 2011

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Feger

Thomas Glavinic will seit Wochen, dass ich in dieser Kolumne mitteile, dass er ein heisser Feger ist, der gute Bücher schreibt. Er hat gerade den Roman „Unterwegs im Namen des Herren“ heraussen, der lustig,  grauslich und zu empfehlen ist. Nachdem es aber um‘s Marienverehren geht, tut sich die kleine Sexkolumne hier schwer, den Feger befriedigend unterzubringen. Wobei, da fällt mir die Geschichte ein von dem uralten Pärchen aus Deutschland, das ich einmal in Apulien belauschte an so einer Pilgerstätte. In diesem Fall für Pater Pio, der mit den Stigmata, übrigens ein scheusslicher Ort, voll die Massenbaracke. Das Paar sass in der Kirche und betete. Auf einmal sagt die Uralte: „Hier ist es ganz schön heilig. Heut‘ fass‘ ich dich nich‘ mehr an.“ „Ne, lass‘ mal, die Hitze hier macht dich ohnehin zur Wildkatze. Muss mal ruhen.“ Ich war hingerissen. Mein damaliger Partner, der, der schon lange über alle Berge ist, hat mir versprochen, dass wir auch einmal so reden werden. War nett. Na, wie auch immer. Thomas Glavinic ist ein heisser Feger, der gute Bücher schreibt.

Kolumne im Falter vom 28. September 2011

 

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Blödmann

Man muss sich freischaufeln für den Sex. Jobzeug aus dem Kopf, Kinder aus dem Haus. Den Hund zum Nachbarn, der, also der Hund, sich den ganzen Tag im Garten in Aas gewälzt und sich eine unabwaschbare Stinkepatina zugelegt hat. Stört. Weg mit dem also. DVD ausborgen, eine die irgendwie beiden gefällt. Da fällt sowohl „Predator vs. Alien“ als auch „Die bleierne Zeit“ von Margarethe von Trotta aus. Irgendein Woody Allen tut‘s da gut, da kann man die Lücken selber auffüllen, falls man dazwischen was verpasst. Sich über die Mahlzeit einigen. Sich über eine Mahlzeit EINIGEN!! Vorher. Es darf nicht nach Zwiebeln riechen, nicht nach frischen aus der Pappen und nicht nach gerösteten im ganzen Haus. Weiters keine Linsen, keinen Kohl, keine Marshmallows. Irgendwas, was den Darm ruhig hält.  Dann geht das gut mit dem gemeinsamen Abend. Am besten also man isst Reis. Und ist dann doch alleine wieder. Weil der Andere wütend geworden ist und Sachen wie „unspontane Urschel“ gemurmelt hat und ins Kino gegangen ist und sich lieber alleine einen Bum-Tschackfilm und Rülpse-Nachos reinhaut. Blödmann.

 

Kolumne im Falter vom 21. September 2011

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Die Beziehung der Anderen.

Ewig berät man. Lästig ist das. Wirst schon wen kennenlernen. Alleine sein ist nicht das schlechteste. Einsam kann man auch in einer Beziehung sein. Ist ja egal, wann gibt‘s schon den Luxus auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen. 35 sind doch die neuen 25 oder 60 die neuen 50, kann man adaptieren. Und ewig denkt man nach. Wohin kann man die Freundin mitnehmen? Wo sie sich wohlfühlen könnte. Wo‘s nicht vor Kindern wimmelt. Oder vor Paaren. Oder vor zu auffällig ebenso Suchenden. Das nervt sie. Man sehnt sich nach Entlastung. Möge sie doch bitte irgendwen kennenlernen, damit sie was zu tun hat, wenn es ihr denn schon so wichtig ist. Aber wen? Es gibt keine Leut‘ mehr anscheinend, ist wie verhext.

Irgendwann gibt man es auf, eh‘ zum besten der Freundin, weil verkuppelt hat man immer schon besonders fruchtlos. Noch nie ist man auf eine Paarung gekommen, die Sinn gemacht hätte. Man unterliegt ja dem Irrtum, dass jemand mit Bildung, verschiedenen Interessen und Attraktivität zum Beispiel jemanden mit Bildung, verschiedenen Interessen und Attraktivität sucht.

Und eines Tages kommt sie daher mit jemandem. Jö! Man freut sich. Kurz. Dann sieht man ihn. Keine Manieren, haariger Affe, nichts Anziehendes. Auf den wäre man nie gekommen. Aber man gönnt ihr die neue Verliebtheit. Und lädt ein zum kleinen verschämten Pärchenabend in brandneuer Konstellation. Ein Desaster. Man schafft es mühevoll, nicht vor Wut zu kotzen über den Volldillo, der die Freundin aber echt nicht verdient hat. Spürt, dass er einen furchtbar findet. Der eigene Partner hilft auch nicht, wenn er später meint, dass die unsympathische Freundin jetzt halt wen Unsympathischen hat, das passert eh. Ja, halt’s zam.

Kann ja nicht dauern mit der ihrem Neuen. Ist sicher gleich aus. Muss ja. Man wappnet sich für beschwichtigende Gespräche und optimistische Aussichten, dass es nur besser werden kann nach diesem Monstrum. Lieber die Freundin weiter mitschleppen, als sich länger mit dem abgeben zu müssen. Weil man muss das ja dann.

So, und jetzt sind die immer noch zusammen, schon Monate. Und man wird nicht mehr eingeladen, weil der Wahnsinnige abstoppt, dass man ihn hasst. Und sieht die Freundin nicht mehr. Die fliegt auf einmal dauernd wohin. Hat anscheinend Kohle, der Affe, aha. Na super, nach London wollten WIR beide doch. Schon so lange. Tipps will sie auch keine mehr von einem, weil man verstehe ihn ja nicht.

Und sie verstehe man ja eigentlich auch nicht. Dann findet die Freundin beim letzten Treffen, a deux nur mehr natürlich, dass man sich in letzter Zeit überhaupt ein wenig gehenlassen hat. Und sehr gönnerhaft mit ihr geredet hat, als sie alleine war. Man sollte doch besser mehr um sich selber kümmern, körperlich, beziehungstechnisch, psychohyienisch. Fällt ihr schon lange auf. Das sagt sie, selbstwusst, strahlend, sehr schick und neu eingekleidet. New York und Barcelona – Style.

Und dann sitzt man da und ist die Freundin los. Wegassimiliert an den Affen. Hat ich wie so eine 50erjahre Hausfrau in so etwas wie eine bedingungslose Ehe vertschüsst. Aber man hat Geduld. Und dann wird man einmal wieder am Sofa sitzen und gemeinsam wegen was heulen, was beide bewegt. (Hoffentlich über das Ende mit dem Affen). Und dann ist man wieder da und wichtig. Bitte.

Kolumne für derstandard.at vom 19. September 2011

 

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